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Aktuelles


Das CCO hatte beim Sessionsempfang viele angenehme Pflichten zu erfüllen; viele Aktive erhielten ihren Orden

Wenn das Carneval Comité Oberlahnstein (CCO) zu seinem alljährlichen Sessionsempfang einlädt, sind die Konferenzräume der Lahnsteiner Stadthalle immer gut gefüllt, so auch dieses Jahr. Vorsitzender Helmut Hohl freute sich, wieder viele Gruppierungen und eigene Aktive, darunter auch Ehrenmitglied Rudi Reif und die beiden Ehrenelferratspräsidenten Willi Eisenbarth und Wilfried Röllig, begrüßen zu können. Die Stadt Lahnstein hatte ihren Beigeordneten Sebastian Seifert entsandt, der ja selbst auch im CCO-Elferrat aktiv ist. Angesichts der gelungenen ersten Trockensitzung, die am Abend vorher in der Stadthalle über die Bühne gegangen war, konnte man einigen Anwesenden die Anstrengungen der letzten nacht noch ansehen, aber einem echten Fassenachter macht das ja nichts aus.

Bevor die lange Reihe der Ehrungen und Auszeichnungen eröffnet wurde, waren es zunächst Eva Bonn und Helmut Hohl, die eine Ehrung entgegennehmen durften, hatte die Jahreshauptversammlung im Mai sie doch einstimmig zu Ehrenmitgliedern des Vereins gewählt. Neben den Beiden sind bisher nur Rudi Reif und Josef „Eng“ Schwan (verst.) Ehrenmitglied im CCO. Elferratspräsident Markus Krapf verlas eine lange Laudatio mit allen Verdiensten die sich Eva Bonn und Helmut Hohl in über drei bzw. über vier Jahrzehnten im ihren Verein erworben haben. Sie erhielten ihre Ehrenurkunden, eine besondere Anstecknadel und als persönliches Geschenk der Vorstandskollegen „Zeit, um sie gemeinsam zu verbringen“, denn sie werden am 9. November gemeinsam nach Köln zu einem vergnüglichen Tag und abends in die Köln-Arena fahren und dort einen tollen Karnevalsabend erleben.

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Zunächst durften Michael Carey, Laura Legrand, Celina Edel, Rainer Frank und Andreas Schrötter ihren Aktivenorden empfangen, den jeder Aktive erhält, der mindestens 16 Jahre als und drei Jahre aktiv mit dabei ist. Anschließend wurde das 260 Seiten starke Jahrbuch vorgestellt, das jetzt schon ein Renner bei den Lesern ist. Reinhard Stoltefuß und Klaus Hohenbild hatten für das Zustandekommen dieses Buchs gemeinsam mit Eva Bonn und Gerd Thomas unzählige Arbeitsstunden geopfert und empfingen jetzt als Dankeschön neben dem Orden auch einen Präsentkorb.
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Ein schöner Brauch ist es auch beim CCO im Rahmen des Empfangs auch Regentenjubilare zu ehren. Anja Krapf, die vor 25 Jahren die Narren als Lahno-Rhenania regierte wurde ebenso ausgezeichnet wie Manfred Hergenhahn, der vor 50 Jahren als Prinz Karneval den damaligen Bürgermeister von Oberlahnstein Fritz Berlin bis Aschermittwoch abgelöst hatte.

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Beide Geehrten freuten sich sehr über die Erinnerungsplakette, wobei Manfred Hergenhahn gemeinsam mit Heribert Becker auch noch die Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft im CCO zuteil wurde. Für 25 Jahre im CCO standen gleich 31 Vereinsmitglieder auf der Ehrungsliste. Viele von ihnen waren gekommen, wobei Peter Schlösser auch noch bemerkte, dass er vor 50 Jahren als Kinderprinz in Lahnstein unterwegs war. Natürlich war auch der CCO-Elferrat trotz der aktuellen Strapazen in der fünften Jahreszeit geschlossen aufmarschiert und die Elferräte erhielten ebenfalls den wohlverdienten Orden.

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Besonders stolz ist man beim CCO auf die große und großartige Tanzsportabteilung. Celina Edel, Johanna Esten, Lara Guschel, Lara Jost, Frigga Körper, Johanna Schwenk und Isabelle Igel gehören der Tanzsportabteilung jetzt 11 Jahre an und erhielten ein besonderes Erinnerungsgeschenk. Gleichzeitig wurde das Aushängeschild des Vereins, die amtierenden Landesmeisterin und Deutsche Vizemeisterin im Sologardetanz, Kelly Carey, mit einem besonderen Geschenk geehrt, das die ganze Familie freuen wird. Seit 25 Jahren ist Laura Hoffmann aktive Tänzerin im CCO und wird nur noch von Tanja Sonnak getoppt, die jetzt schon 30 Jahre lang dort aktiv ist und heute als Trainerin großartiges leistet. Beide erhielten neben dem Orden auch besondere Präsente.

Im Mittelpunkt des Ehrungsreigens stand in diesem Jahr die große Gruppe der CCO-Narren, die mit Fahnenschwenkern und schicken Uniformen das närrische Volk jetzt schon seit elf Jahren in Lahnstein begeistert. So war es denn auch kein Wunder, dass es diese Gruppe war, die in diesem Jahr die höchste Auszeichnung, die das CCO in jedem Jahr vergibt, erhalten durfte: Das CCO-Heinzemännche! Sabrina Strüder, Tanja Paulik, Volker Werner und Martina Schnug nahmen die Trophäe jeweils stellvertretend für die gesamte Gruppe in Empfang. Die Vier sind von Anfang an mit dabei und waren sichtlich stolz über diese tolle Auszeichnung. Für jeden CCO-Narren gab es außerdem eine Jubiläumsmedaille und für den Standartenträger ein Fahnenband mit entsprechender Stickerei.

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Eine feste Größe im CCO sind natürlich die Wagen- und Bühnenbauer. Auf die ist der Verein immer besonders stolz, denn sie fertigen wirkliche Schmuckstücke an. Die Prunkwagen sind bei den Lahnsteiner Umzügen immer der Hingucker schlechthin und auch die Stadthallenbühne ist eine wahre  Pracht, die vom Publikum immer mit viel Beifall bedacht und bejubelt wird. In diesem Jahr sind dem Team um Wombel Thörmer und Gerd Schwan wieder richtige Kunstwerke gelungen, die man nur hier in Lahnstein findet. Der Sessionsorden war der Lohn für diese Leistungen.

Aber auch die Menschen, die beim CCO mehr so im Stillen wirken, erhielten an diesem Tag ihre Orden. Seien es die Redakteure der Vereinszeitung Narrenkappe, die schon seit 32 Jahren erscheint, die Näherinnen, Spendensammler oder Shop-Betreuer, das Museums-Team, das erst kürzlich wegen des Hochwassers im Einsatz war, die Aktiven, die sich um die Müllentsorgung oder um das Schweißen komplizierter Teile kümmern oder bei den Saalveranstaltungen für den Einlass und die Ordnung sorgen. Alleine 15 Aktive kümmern sich um das Austragen der Vereinspost und falten die Drucksachen zusammen!

Die Gruppe der CCO-Piccolos um Biggi Seifert wurde hier besonders erwähnt, denn diese Aktiven machen stets „Dienst zu ungünstigen Zeiten“ und sind nicht nur im CCO-Fanshop unersetzlich sondern überall dort, wo es Arbeit gibt

Besonderen Beifall erhielt natürlich das Bühnenteam um Freddy Saueressig, das jedes Jahr bei den Saalveranstaltungen große Leistungen bei kühlem Kopf vollbringt. Diese Jungs kann wirklich nichts aus der Ruhe bringen, was den Aktiven auf der Bühne immer eine Menge an notwendiger Sicherheit gibt. 

Auch die Organisation der Umzüge am Fastnachtssamstag und Rosenmontag wurde besonders hervorgehoben. Klaus Faßbender und sein tolles Team ist jetzt mitten in den Vorbereitungen und freute sich deshalb zu Recht über die Auszeichnung an dieser Stelle.

Elferratspräsident Markus Krapf begrüßte auf der Bühne auch seine Kollegin Britta Wöhner, die den CCO-Jugendelferrat in diesem Jahr zum letzten Mal leitet und bei der großen Kinderparty am Fastnachtssonntag noch einmal auf dem Präsidententhron sitzen wird.

Auch die Vertreter der befreundeter Vereine Funken Blau-Weiß, Gesellschaftliche Vereinigung 1924, Traditionsgarde Rot-Weiß, Närrische Turmgarde und Fidelio waren zum Empfang gekommen und zeigten so ihre Verbundenheit zum CCO.

Dann war der Zeitpunkt gekommen, sozusagen als Höhepunkt dieses gelungenen Nachmittags, die Kindertollitäten der Session 2018 vorzustellen und feierlich zu inthronisieren.


Die Narrenwelt spiegelt sich im CCO-Orden

„Fassenacht mit Herz und Sinn – beim CCO ist alles drin.“ So lautet das Motto der närrischen Session beim CCO. Damit man wirklich erkennt, dass beim CCO „alles drin ist“, hat sich Eva Bonn bei der Gestaltung des diesjährigen Sessionsordens etwas Tolles ausgedacht: Sie platzierte die klassische Figur des Narren mitten auf dem  Orden, der einen Spiegel darstellt.

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„Ein Spiegel als Orden oder ein Orden als Spiegel, beides geht“, so der Kommentar des CCO-Vorsitzenden Helmut Hohl, als er den Orden beim Sessionsempfang des CCO vorstellte. Auch in diesem Orden ist also „alles drin“, wie schon das  Motto sagt. Die zahlreichen Aktiven und Freunde des CCO die seit dem Sessionsempfang und noch bis weit in das Fastnachtswochenende hinein diesen Orden empfangen, können sich jedenfalls auch ein tolles Schmuckstück freuen, das sicher Seltenheitswert hat und das man natürlich nur verliehen bekommt und nicht käuflich erwerben kann.

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