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Aktuelles

„Cinema Carnevalis“
CCO bietet karnevalistische Theatersitzung

Neues Veranstaltungsformat in Zeiten von Corona:

Noch nie hat eine Situation die Menschheit so verunsichert wie das Corona-Virus. Die Pandemie beherrscht das Leben der Menschen nun schon seit über einem halben Jahr. Unter Corona-Bedingungen leben heißt zurzeit in Deutschland: Abstand halten, Hygieneregeln beachten und Mund-Nasenschutz tragen. Auch nach einigen Lockerungen bleiben große Veranstaltungen verboten und es zeichnet sich ab, dass Karneval, so wie wir ihn kennen, im kommenden Jahr wohl erst mal nicht gefeiert werden kann.

Karnevalsvereine in ganz Deutschland sind dabei, zu überlegen ob und wie Karneval trotz Corona gefeiert werden kann. Auch beim Carneval Comité Oberlahnstein (CCO) rauchen seit Wochen die Köpfe beim Vorstand und in der eigens gegründeten Arbeitsgruppe um den Vorsitzenden Helmut Hohl und seine „Vize“ Eva Bonn sowie Elferratspräsident Markus Krapf. So wurde ein „Plan B“ entwickelt, der jetzt in ein neues Veranstaltungskonzept mündet. Das Schlüsselwort lautet „Cinema Carnevalis“. Klingt etwas seltsam, ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil.„Ob Piccolos, Tanzgarde, Elferrat, Sitzungspräsident, CCO-Narren, Vorstand oder Wagenbauer – unsere rund 300 Aktiven beim CCO, die seit Monaten nicht wussten, wie es während und nach Corona mit dem närrischen Brauchtum weitergehen soll, brauchten endlich wieder ein gemeinsames Ziel, für das alle arbeiten und trainieren“, sagt Eva Bonn. „Und wir glauben, mit „Cinema Carnevalis“ ein Format gefunden zu haben, das alle begeistert.“ Erste Reaktionen aus der Aktivenschaft zeigen, dass sie damit richtig liegt.

Helmut Hohl erläutert die Entstehung des „Cinema Carnevalis Projekts“ wie folgt: „Dass wir keine Trockensitzungen in der gewohnten Form anbieten werden können, ist wohl jedem klar, und es wird 2021 auch kein Tollitätenpaar in Lahnstein geben, weil auch der Straßenkarneval mit den großen Umzügen wegen der gebotenen Abstandsregeln nicht durchgeführt werden kann. Auch das CCO-Männerballett-Festival und die Kinderparty können aus diesem Grund nicht stattfinden.“ Und Eva Bonn ergänzt: „Dass wir uns auch dazu entschieden haben, unter diesen Umständen keine Tollitäten zu proklamieren, zum ersten Mal seit 1935 in unserer Vereinsgeschichte, ist uns sehr schwer gefallen und die Entscheidung erfolgte in gemeinsamer Absprache mit den Betroffenen, die bereits in den Startlöchern standen. Es war hier quasi schon alles vorbereitet, um theoretisch in wenigen Wochen die bereits terminierten Fototermine wahrzunehmen.“  

Das sollte aber keineswegs bedeuten, dass jedwede Form von Karnevalsveranstaltungen im kommenden Jahr nicht möglich wird, denn immerhin hat die Landesregierung Saalveranstaltungen  mit aktuell bis zu 250 Personen und unter bestimmten Hygiene- und Abstandsregeln erlaubt. Also wurde das CCO kreativ, und herausgekommen ist mit „Cinema Carnevalis“ eine  karnevalistische Theatersitzung. Und die hat es durchaus in sich, denn sie ist eine Mischung  aus virtuell dargebotenen  Einspielfilmen aus  den einzelnen Aktivengruppen des CCO und Live-Auftritten. „Alles was bis dahin „live“ möglich  ist, soll  auch so rüberkommen“ sagt Elferratspräsident Markus Krapf. Die Redner aus den Trockensitzungen werden also in jedem Fall auf der Bühne stehen. Gardetänze, Showballett und alle  anderen Darbietungen, bei denen viele Menschen  aktiv sind, werden in Form von Einspielfilmen  über die Gro0ßbildleinwand  zu sehen sein. Verpackt wird „Cinema Carnevalis“ in eine Handlung,  in der Markus Krapf als Moderator zwischen Leinwand und Bühne hin- und herspringt. Mit Matteo Müller, einem Lahnsteiner Jungunternehmer, der mit  seinem  „Cinclip-Studio“ schon einige Filmpreise und Auszeichnungen abgeräumt hat, wurde genau der richtige Partner gefunden, um die filmischen Teile von „Cinema Carnevalis“ professionell „in den Kasten“ zu bringen. Die  Dreharbeiten haben schon begonnen. „Wir betreten mit diesem Projekt karnevalistisches Neuland“, so Markus Krapf,“aber die Begeisterung bei den einzelnen Aktivengruppen,  die wir mit dem Filmteam nach und nach besuchen werden, ist jetzt schon so groß und es gibt so  viele  tolle Ideen, wie wir die Aktivitäten beim CCO rüberbringen können, dass ich sicher bin, dass wir mit diesem Format  einen  Volltreffer landen können.“

Das Sessionsmotto 2021 lautet „Zusammen sind wir Heimat“ (wir berichteten). Und genau dies wird auch mit dem Projekt „Cinema Carnevalis“ zum Ausdruck kommen. Und so hoffen die CCO-Aktiven, dass ihre Arbeit mit guten Besucherzahlen  belohnt wird. Wann der Vorverkauf startet, wird nach der Jahreshauptversammlung,die am 1. Oktober stattfindet, bekanntgegeben. Dargeboten wird „Cinema Carnevalis“ an den bekannten Sitzungsterminen am 16., 23. und 31. Januar im Großen Saal der Lahnsteiner Stadthalle, so der Plan.

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Helmut Hohl Eva Bonn und Markus Krapf präsentierten am CCO-Vereinsheim das neue Veranstaltungsformat des CCO die karnevalistische Theatersitzung „Cinema Carnevalis“.


Das CCO hat ein Herz für die Heimat Lahnstein

Solidaritäts-Pin setzt ein Zeichen für den Karneval am Rhein-Lahn-Eck

Das Carneval Comité Oberlahnstein (CCO) will auch im kommenden Jahr Flagge zeigen, auch wenn die Corona-Krise die Ereignisse überschattet. Wie, das wollen die Karnevalisten in nächster Zeit bekanntgeben. Nach dem Motto „Zusammen sind wir Heimat“ soll die Fassenacht am Rhein-Lahn-Eck auf jeden Fall im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten gefeiert werden können. Die Solidarität zum CCO ist jetzt schon spürbar, vor allem im Verein selbst sind alle Gruppierungen hoch motiviert, um im Jahr 2021 ein Angebot an die Bevölkerung bereithalten zu können.

Mit dem neuen Solidaritäts-Pin wird jetzt auch ein Zeichen nach außen gesetzt. Der goldene Ansteck-Pin, der wieder von Eva Bonn kreiert wurde, ist ab sofort zum Preis von 3,00 Euro in der Wäscherei Glatt & Sauber, Adolfstraße 60, bei Bürotechnik Jachmich Mittelstraße / Ecke Frühmesserstraße, im Winzerhaus, Burgstraße, Foto Pott, Marittas Hairflair und bei mehreren Vorstandsmitgliedern des CCO erhältlich.

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Foto: CCO-Vorsitzender Helmut Hohl, die zweite Vorsitzende Eva Bonn und Elferratspräsident Markus Krapf präsentierten im CCO-Vereinsheim den Solidaritäts-Pin und das Sessionsmotto für die Kampagne 2021

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Einladung zur CCO-Mitgliederversammlung

Die Corona-Pandemie macht auch nicht vor den Vereinen halt. Auch das Carneval Comité Oberlahnstein e.V. (CCO) musste deshalb seine für den 28. Mai 2020 geplante Jahreshauptversammlung zunächst absagen.

Geplant ist jetzt der 01. Oktober 2020 in der Stadthalle Lahnstein, 19:00 Uhr.

Es ergehen rechtzeitig gesonderte schriftliche Einladungen.

Der Verein ist sich seiner Verantwortung für die Gesundheit seiner Mitglieder absolut bewusst.

Damit wir die Bedingungen für eine hygienesichere Veranstaltung einhalten können, benötigen wir dieses Mal vorab eine Anmeldung für die Jahreshauptversammlung.
Anmeldung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder schriftlich ans CCO z.Hd. Vorsitzenden Helmut Hohl, Mittelstr. 22, 56112 Lahnstein.
Anmeldeangabe: Vor-, Nachname, Adresse, Telefonnummer und Mailadresse
Anmeldeschluss: 30.09.2020, 17 Uhr
WICHTIG: Einlass zur Jahreshauptversammlung nur mit Mundschutzmaske; bitte eigenen Stift mitbringen.

Das Corona-Virus breitet sich weiterhin noch aus. Niemand kann daher vorhersagen, ob Anfang Oktober unser Leben in normalen Bahnen laufen kann. Wir beobachten täglich die aktuellen Entwicklungen und Anweisungen des Rhein-Lahn-Kreises bzw. dessen Gesundheitsbehörden. Unter Berücksichtigung der objektiv und subjektiv wahrgenommenen Bedrohungslage planen wir die Jahreshauptversammlung im zweiten Anlauf gemäß unserer Satzung für den
01. Oktober 2020 – 19:00 Uhr – Stadthalle Lahnstein, großer Saal
und laden hiermit fristgerecht dazu ein.

Sie können versichert sein, dass – sofern der Termin eingehalten werden kann – wir die entsprechenden Vorkehrungen treffen werden, um alle Teilnehmer (incl. des Vorstandes) weitestgehend vor einer Ansteckung zu schützen! Noch eine Info: sollte es zu einer abermaligen Verschiebung der JHV kommen, bleibt der amtierende Vorstand bis zu den dann später angesetzten Vorstandswahlen weiterhin im Amt.

Der Verein hält seine Aktiven und alle Mitglieder ständig über aktuelle Entwicklungen auf seiner Homepage www.cco-lahnstein.de und auf seiner Facebookseite auf dem laufenden.

Bleiben Sie gesund.



Kamelle BonnBons überreichten Ihre Pezzibälle an die TGO

Wie nach Ihrem Auftritt bei der 3. Trockensitzung in Anwesenheit vieler Gäste aus der Turngemeinde Oberlahnstein auf der CCO-Bühne in der Lahnsteiner Stadthalle versprochen, übergaben die Kamelle-BonnBons (Karin Karbach, Eva Bonn, Vera Bonn) jetzt ihre drei roten Pezzibälle an die Turngemeinde. 1. Vorsitzende der TGO, Annerose Thörmer und die Leiterin des Sportausschusses, Stefanie Muno-Meier, bedankten sich für diese tolle Spende. Die beiden Vereine verbinden eine sehr lange Tradition und gemeinsame Wurzeln. Zugleich überreichte Eva Bonn zahlreiche alte Vereinszeitungen "TGO intern" (die ältesten von 1993) und Presseartikel aus den vergangenen Jahrzehnten an das TGO-Archiv. Die älteren Ausgaben - alle noch in schwarz.weiß - regten zum Staunen und Schmunzeln an. Laut Dr. Peter Radermacher, Pressewart der TGO, werden diese zeitnah digitalisiert und auf der TGO-homepage im Vereinsarchov nachzulesen sein.

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Danke an Verkehrsseminare Seitz

Wir bedanken uns bei Sascha Seitz, von Verkehrsseminare Seitz  für die jahrelange treue Untersützung unseres Vereins mit der Übergabe einer Werbetafel, die demnächst an unserem Vereinsheim angebracht sein wird.

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Förderung des Brauchtums

Der Vorstand des Carneval Comite Oberlahnstein freute sich jetzt über den Besuch von Thomas Grebel, Leiter Filialvertrieb der Sparda Bank Südwest eG der Gebietsdirektion Koblenz-Trier, in seinem Vereinsheim und die Übergabe einer Spende für die Pflege des karnevalistischen Brauchtums am Rhein-Lahn-Eck.

„Die Förderung von Vereinen in unserer Region ist uns sehr wichtig, da sie vor Ort eine wertvolle soziale Aufgabe übernehmen“, so Thomas Grebel , der allen Sparda-Bank-Kundinnen und Kunden dankte, die Gewinnsparlose kaufen und damit das soziale Engagement der Sparda Bank Südwest möglich machen. Vom Spielkapital des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank Südwest eG wird satzungsgemäß ein Teil für gute Zwecke eingesetzt.

Foto: Beate Hoffmann, die 2. Schatzmeisterin des Carneval Comite Oberlahnstein bedankte sich bei Thomas Grebel, Leiter Filialvertrieb der Sparda Bank Südwest eG,  für die Förderung und übergab einige Masken mit Sparda-Logo, die sie zusammen mit Laura Fuss, Sprecherin der CCO-Tanzsportabteilung,  genäht hatte.

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Ansteckpin des Fastnachtsmuseums zeigt die Hospitalkapelle

Wie bereits berichtet bleibt das CCO-Fastnachtsmuseum im Lahnsteiner Martinsschloss „coronoabedingt“ in diesem Jahr geschlossen.  Auch Dank der alljährlichen Unterstützung der Familie Michael Münch, der die Initiative des jährlichen Museumpins von seinem Vater Hans-Peter übernommen hat, kann das CCO die entstehenden Einnahmeverluste auffangen denn auch in diesem Jahr kann dank dieser Unterstützung wieder ein solcher Anstecker aus Metall herausgebracht werden der auch diesmal wieder ein historisches Lahnsteiner Gebäude zeigt. Die goldenen Pins mit dem kleinen roten Herzen sind – auch weil sie in einer limitierten Auflage erscheinen – sehr beliebte Sammlerstücke.

Der diesjährige Pin zeigt die Hospitalkapelle, auch Jakobuskapelle genannt. Michael Münch war es wichtig, mit dieser Motivauswahl symbolisch auf die letzten Wochen der Pandemie und den damit verbundenen außerordentlichen Einsatz des Krankenpflegepersonals hinzuweisen. So steht dieser Pin mit der Unterzeile „Ein Herz für Lahnstein“ auch als Dank an alle Pflegekräfte, Ärzteschaft und MitarbeiterInnen im medizinischen Sektor. Und jeder dritte Euro aus dem Verkaufserlös wird an die Lahnsteiner Initiative „Nachbarn in Not“ gespendet.

Der von Eva Bonn entworfene Pin ist zum Preis von 3,- Euro in der Gaststätte Winzerhaus, Burgstraße 34 in der Wäscherei „Glatt und Sauber“ Adolfstraße 70, bei Bürotechnik Jachmich Mittelstraße Ecke Frühmesserstraße sowie bei den CCO-Vorstandsmitgliedern erhältlich.

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Zum Motiv:

Die Hospitalkapelle St. Jakobus ist ein gotischer Kirchenbau aus dem 14. Jahrhundert und gehörte zu dessen mittelalterlichen Armenhospital. Die Geschichte der Kapelle ist eng verbunden mit dem städtischen Armenhospital. Bis zu einem päpstlichen Dekret von Papst Clemens V. im Jahr 1312 war es ausschließlich der Kirche gestattet, Hospitäler zu führen. Vermutlich wurde, zeitnah zu dem Dekret, das Hospital in Oberlahnstein gegründet, noch bevor Oberlahnstein 1324 die Stadtrechte verliehen bekam. Neben der Bereitstellung von Speisen, Unterkunft und Bekleidung für die Armen der Gemeinde sowie der Versorgung von Pflegebedürftigen und Kranken dienten die Kapelle und das Hospital auch der Beherbergung von durchreisenden Pilgern die auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostella unterwegs waren. Schließlich wurde während der Restaurierungsarbeiten im Chor der Kapelle das Skelett eines Jakobspilgers ausgegraben. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr die mittlerweile in Privatbesitz befindliche Kapelle skurrile Nutzungen als Kaffeerösterei, Scheune, Waschküche, Autogarage, Schreinerei, Fotolabor und Gemüseladen. Die letzten Reste des Hospitals wurden um 1950 abgerissen. Erst 1977 trat die Stadt Lahnstein auf Initiative des Stadtratsmitglieds Johannes Knauf in Verhandlungen mit den Eigentümern über einen Ankauf, die aber erst 1981 abgeschlossen werden konnten. Noch im gleichen Jahr begannen die Restaurierungsarbeiten, die drei Jahre Zeit beanspruchten. Mit der Fertigstellung wurde Lahnstein um ein Kleinod reicher. Heute dient die Hospitalkapelle als Veranstaltungsraum für Konzerte und Ausstellungen oder als Raum für standesamtliche Trauungen.