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Vereinsheim

1994 erfüllte sich für unseren Verein der Traum...

halle 2016 02 hp

Das Grundstück für eine eigene Wagenbauhalle und später geplanten Vereinsheim konnte nach jahrelangen Verhandlungen endlich erworben werden. Auch die Jahreshauptversammlung gab grünes Licht und die Vertragsunterzeichnung konnte vollzogen werden.

 

Hier in kurzen Schritten die Chronologie bis Baubeginn:

Die Situation der Örtlichkeit des Wagenbaues war in den 1980ern für das CCO vor jeder anstehenden Session ein Problem. Viele Gespräche mussten jedes Jahr von Neuem geführt werden, damit man eine respektable Unterbringung für die Wagen und den Bau ansich finden konnte. Mit wechselndem Erfolg wurden diese Bemühungen belohnt.

1986: am 1. April brannten fast alle Wagen des CCO’s, die in einem Schuppen bei Friedrichssegen untergestellt waren, bei einem von Kindern gelegten Feuer ab! Dies war leider kein Aprilscherz.

1989: Vors. Edi Jäger bringt die Idee vor, für die Zukunft eine eigene Wagenbauhalle zu bauen. Er knüpft die ersten Kontakte und leitet wichtige Schritte für die mehrjährigen Verhandlungen zum Kauf unseres heutigen Grundstückes ein.

1990: Es musste auch schon einmal fast unter freiem Himmel bei eisiger Kälte, lediglich geschützt durch Planen gegen den Wind und Regen und einem kleinen Gasheizer, gebaut werden (auf dem Gelände der Deines-Bruchmüller-Kaserne). Dies war nicht gerade für die Gesundheit und Motivation der Helfer von Vorteil. Die ortsansässige Bundeswehr (Pionierbatallion 5, später Heeresunter­offi­ziers­schule) bemühte sich, ein offenes Ohr für unsere Problematik zu finden. Durch den häufigen Wechsel der Kasernenkommandanten war dies alljährlich jedoch eine Situation der Ungewissheit.

1991 bis 1994: konnte jedoch zur Freude aller in einer festen Halle auf dem Kasernengelände gebaut werden. Zwar mussten die Wagen nach Aschermittwoch notdürftig auf verschiedenen Gelände in der Stadt verteilt untergestellt werden, aber man hatte eine Lösung. Leider litten die Wagen in diesen "Notunterkünften" während des Jahres sehr. Spielende Kinder und leider auch Rowdies tobten sich an ihnen aus, sodass alljährlich auch an bestehenden Aufbauten viel getan werden musste.

1991: Der Fuhrpark des CCO nahm zu: Man kaufte einen Wagen für die Ex-Tollitäten (bisher wurde er jedes Jahr geliehen, somit musste er auch alljährlich komplett neu gebaut werden, was wiederum mit viel Arbeit verbunden war) und

1993 einen festen Wagenanhänger für den Kinderelferrat (zuvor bekam man seit 1989 einen Pritschenwagen der Fa. Lauer, der jedoch erst ab Schwerdonnerstag zur Verfügung stand und somit in der heißen Phase der Session mit Fertigbauteilen gebaut werden musste) .

1994 konnte auch endlich durch den Kauf eines weiteren Hängers das leidige Thema "wo bekomme ich einen Kinderprinzenwagen her?" gelöst werden.

Somit hatte das CCO Status 1995 sechs vereinseigene Wagen:

Prinzenwagen, Lahnowagen, Kinderprinzenwagen, Kinderelferratswagen, Elferratswagen und Ex-Tollitäten-Wagen.

1995: Für die Kampagne 1995 wurde die Bausituation prikär. Kurz vor Weihnachten erhielt man die Nachricht der Kasernenleitung, daß man nicht mehr in der Deines-Bruchmüller-Kaserne bauen könne, da durch Umstrukturierung aus logistischen Maßnahmen alle Hallen benötigt werden. Somit telefonierte sich unser 1.Vorsitzender Harald Pfisterer die Ohren heiß, um schleunigst eine Alternative zu finden. Wir hatten Glück. Dank des Verständnisses der Eigentümerin der Hallen des ehemaligen Lahnsteiner Eisenhandels (jetzt Firma Schöder), Kastanienweg konnte die Wagenbausituation noch einmal gelöst werden. Da jedoch diese Hallen zum Abbruch vorgesehen waren, stand 1996 wieder das gleiche Problem an.

Dies zeigt in groben Zügen die absolute Notwendigkeit einer vereinseigenen Wagenbauhalle und der Fertigstellung der Halle mit späteren Vereinsheim/Werkstatt etc.

Hier nun die wichtigsten Daten:

Zeitleiste

Datum                  Tätigkeit

1989                      Der damalige 1.Vorsitzende des CCO Edi Jäger knüpft erste Kontakte zur Stadt Lahnstein bzgl. Ankauf eines Grundstückes für das CCO.

04.1991                 die erste Skizze des geplanten Bauvorhabens wird erstellt (von ebonn), um eine Arbeitsvorlage für weitere Gesprächsverhandlungen zu haben.

bis 1993                 langwierige Verhandlungen

Mai 1993               Ortsbegehung des Vorstandes zur sachlichen Bestandsaufnahme

14.05.1993            die Mitgliederversammlung bestimmt einstimmig den Kauf des Grundstückes in der Max-Schwarz-Straße.

26.09.1993            Erstellung des maßstabgerechten Bauplanes durch das Architekturbüro Bretz, Lahnstein

01.04.1994            der Kauf ist vollzogen

April 1994              der Bauantrag ist gestellt

04.Mai 1994           der Bauantrag wurde genehmigt

Juni 1994               mehrere Kostenvoranschläge von Firmen bzgl. Dachstuhlerstellung wurden ausgewertet.

Es wird sich für eine Firma entschieden, die Statik, Lagerung, Montage und Anlieferung zu einem Preis anbietet. Der Auftrag wird erteilt. (Dachstuhl wird auf Abruf bereitliegen).

Juni 1994               zur Finanzierung wird nach einer Idee von Eva Bonn die Aktion "Bausteinverkauf" gestartet. Zu einem Stückpreis von damals 25,- DM (heute ca. 13 EUR) werden symbolische Bausteine mit Zertifikat verkauft. Später (2003!) wurde in der Wagenbauhalle eine große Dankesurkunde mit allen Sponsoren enthüllt

10.06.1995              Stromanschluss

18.06.1994              Rodungsmaßnahmen und Grundstückeinebnung mittels Raupe Spatenstich durch den 1.Vorsitzenden Harald Pfisterer

(anwesend: Klaus Schickel, Willi Achenbach, Ingrid und Boris Jäger, Alt-Vors. Edi Jäger, Harald Pfisterer, Markus Feist, Heinz Reil, Vera Bonn und Eva Bonn)

 

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weitere Chronikdaten folgen .....


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