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Trockensitzungen

13. Januar 2018     1. Trockensitzung mit Proklamtaion der Lahnsteiner Tollitäten, 19 Uhr

20. Januar 2018     2. Trockensitzung , 19 Uhr

28. Januar 2018     3. Trockensitzung (Sonntags) 14-20:30 Uhr

Veranstaltungsort: Stadthalle Lahnstein

Kartenvorverkauf:

Freitag, den 8. Dezember 2017 von 21:11 für Mitglieder und ab 23:11 Uhr öffentlicher Verkauf, Pfarrzenrum Europaplatz

Restkarten gehen dann in die Kartenvorverkaufsstelle Wäscherei "Glatt und Sauber", Adolfstr. 96 (ab 11.12.2017)

Eintrittspreis: 17,-€

 

KVV Plane 2018 WerbungHomepage

 

-->  Die Trockenistzungskarten kosten 17,-€ und die Karten für Männerballettfestival 13,-€


HINWEIS

Das CCO hat eine NEUE Kartenvorverkaufsstelle!

Alle Karten, die am 8.12. bzw. für das Männerballettfestival am 18.12. nicht verkauft werden, gehen an unsere NEUE Kartenvorverkaufsstelle:

Wäscherei "Glatt und Sauber" in der Adolfstr. 96,
56112 Lahnstein
(KEINE telefonischen Bestellungen!)

Die Inhaberin Sabine Hohenbild hat diese Aufgabe von unserem langjährigen Partner Bürotechnik Jachmich übernommen und wird mit ihrem Mitarbeiterteam mit großem Engagement die CCO-Kunden betreuen. Das Ehepaar Jachmich hat ca. 15 Jahre den Kartenvorverkauf für das CCO gemacht, dies stets mit großem Einsatz. Jetzt ist die Zeit für einen Nachfolger, den sie gerne beratend zur Verfügung stehen. Bürotechnik ist weiterhin unser Hoflieferant.

Wir wünschen Sabine Hohenbild alles Gute und bedanken uns für die Übernahme der Kartenvorverkaufsstelle.

Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten der neuen Kartenvorverkaufsstelle:

Mon-Freitag: 8-12 und 14-18 Uhr, samstags geschlossen.

 



 Plakat KVV Sitzungen 2018 RGB 001 home Kopie

-->  Die Trockenistzungskarten kosten 17,-€ und die Karten für Männerballettfestival 13,-€


 

“Aufwärts auf der Narrenleiter – das CCO macht heiter weiter”

So lautete unser Motto der Session 2016. Das klang ein bisschen trotzig, und war auch so gemeint, denn die Ereignisse um den Prinzen 2015 waren noch in aller Munde, als dieses Motto bei der Klausurtagung im April 2015 ausgewählt wurde. Aber während der Session stellte sich heraus, dass es bei unserem CCO tatsächlich aufwärts ging und wir nicht nur heiter machten sondern mitunter sogar ausgelassen den Karneval zelebrieren durften. Wir verdanken dies zu großen Teilen zwei wunderbaren Menschen: Silke Lubitz und Michael Münch, die als Lahno-Rhenania Silke I und Prinz Michael IV von der pfiffigen Feder 32 Tage lang das närrische Volk am Rhein-Lahn-Eck regierten. Sie überzeugten die Narren so sehr, dass einer von ihnen sich sogar motiviert sah, bei den Landtagswahlen am 13. März per Briefwahl, statt der genannten Politiker und Parteien auf dem Stimmzettel anzukreuzen, die Portraits unserer Tollitätein einzukleben, weil sie für Ihn (oder Sie?) anscheinend die bessere Wahl waren. Ein ungültiger Stimmzettel zwar, aber auch vielleicht ein symbolisches Zeichen dafür, dass Prinz und Lahno 2016 vorbildlich regiert hatten.

Aber natürlich waren und sind es vor allem die rund 300 CCO-Aktiven, die es in jedem Jahr möglich machen, dass unser CCO mit fünf tollen Saalveranstaltungen und mit jeder Menge “Spass of der Gass” bei den Umzügen die Leute begeistern kann.

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Viel Begeisterung bei drei großartigen CCO-Trockensitzungen

Wenn das CCO zu seinen Trockensitzungen einlädt, wissen die Gäste, dass sie etwas besonderes erwarten dürfen. Seit 31 Jahren schon ist diese Form der Fastnachtssitzung ein echter Hit im Ranking der karnevalistischen Saalveranstaltungen. Über 2.000 Menschen erlebten an zwei Abenden und einem Sonntagnachmittag die große Bühnenshow bei unserem CCO.

Beifall brandete auf, als sich der Vorhang öffnete und die tolle Bühne mit dem sich drehenden Mainzer Rad im Lahnsteiner Stadtwappen und vielen Lichteffekten zu sehen war. Die nach einem Entwurf von Gerd Schwan von Ulrich „Wombel“ Thörmer und seinem Team gebaute Bühne ist jedes Jahr ein Gesprächsthema bei den Fans der Lahnsteiner Fassenacht.

 

TS2016 hp 11Unser Präsident Markus Krapf war jedesmal in Top-Form. Er hatte diesmal selbst den Part des „Eisbrechers“ übernommen. Als Butler verkleidet versprach er, auf jeden Wunsch der Besucher einzugehen und für Zufriedenheit zu sorgen.

Das gesamte CCO war natürlich besonder stolz, als Markus am Abend vor der zweiten Trockensitzung im Bad Emser Kurtheater beim 14. Kreisnarrentreffen von Landrat Frank Puchtler mit der “Rhein-Lahn-Kapp” ausgezeichnet wurde. Nach Eva Bonn und Karl Krämer ist er bereits der dritte CCO-Aktive der diese höchste karnevalistische Auszeichnung des Rhein-Lahn-Kreises erhielt.

 

 


Doch zurück zur Trockensitzung: Jeder fragte sich natürlich, wer denn an seiner Stelle mit dem Elferrat einmarschieren würde. Diese Aufgabe hatte unser Vorsitzender Helmut Hohl persönlich übernommen, der es sichtlich genoss, im vollen Ornat mit dem Elferrat gemeinsam den Saal zu betreten und „Sträußjer“ zu schmeißen. Und schon war man mittendrin in einer Sitzung, die zu keiner Sekunde langweilig war und die wirklich für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte.



 

 

 

 

 

Unsere große Kindertanzgarde, bestens trainiert von Athina Buto, Juliane Böhme, Jasmin Kalb, Caroline Schmitz und Melina Sonnak, präsentierte ihre aktuellen Gardetänze der jeweiligen Altersstufen. Das Publikum konnte hierbei bestens nachvollziehen, wie die tänzerischen Leistungen der Kleinen mit zunehmendem Alter immer perfekter werden. Auch die Juniorengarde mit ihren Trainerinnen Tanja Sonnak und Laura Fuß bot einen spitzenmäßigen Showtanz mit hohem Tempo und tänzerischem Anspruch. Kaum zu glauben, dass die Mädels und ein Junge erst zwischen 14 und 16 Jahre alt sind.

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Das Protokoll in der Form, wie es „Eule und Spiegel“ (unser Geschäftsführer Hans-Georg Meier und Sohn Konstantin) vortragen, gibt es wohl nur beim CCO. Mit pointierten Worten und passenden Liedern aus Rock, Pop und Schlager nahmen die Beiden die Geschehnisse des vergangenen Jahres und auch das aktuelle Thema „Flüchtlingspolitik“ satirisch aufs Korn. Schwere Kost, aber bestens verpackt und hervorragend dargeboten. Hierfür ernteten Vater und Sohn großen Beifall und Zustimmung von den Sitzungsbesuchern.

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TS2016 hp 03 TS2016 hp 06Dass der närrische Nachwuchs in der Bütt beim CCO gesichert ist, bewies einmal mehr Moritz Münch, der in seiner Rolle als Baletttänzer glänzte, der aber lieber Fußball spielen würde. Der Zwölfjährige stand bereits zum dritten Mal in der CCO-Bütt und fühlt sich hier auch sichtlich wohl. Schließlich kommt er ja auch aus einer karnevalistisch geprägten Familie.

Echten Klamauk in Prosa verbreitete unsere neue junge Aktive Jill Höllen aus Koblenz, aber mit Lahnsteiner Wurzeln, die von ihrer Zeit bei der Bundeswehr berichtete. Mit weiblicher Schlagfertigkeit erzählte sie davon, wie man sich als Soldatin gegen die Männerwelt beim Bund durchsetzen kann.

Mit Tanz und netten Worten kamen die Gardisten der NTG auf die CCO-Bühne. Ihr Solo-Tanzkatrinchen Ronja und auch das Kinderballett in bajuwarischer Tracht eroberten schnell die Herzen der Trockensitzungsbesucher.

Mit ihrem „Huhuuu“ hatte Anja Hewer als „Tussi aus dem Westerwald“ sofort die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sie berichtete davon wie es ist, wenn einer Frau der Mann am Traualtar abhanden kommt. Doch wer Anja kennt, der weiß, dass sie mit ihrer Schlagfertigkeit und ihrem unglaublichen Witz auch eine solche Situation bestens beherrscht. Das Publikum ließ sie nur nach einer Zugabe von der Bühne und unser Verein dankte es ihr mit dem „CCO-Heinz“, der von Hans Peter Münch gestifteten und vom Koblenzer Künstler Josef Welling gestalteten Bronzefigur, die das Symbol der Oberlahnsteiner, den Stier, zeigt. Da war selbst Anja Hewer mal sprachlos.

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Anja Hewer und die Juniorentanzgarde

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Kelly Carey und die Musikband mit Power "Benny and friends"

Der Name Münch taucht beim CCO immer wieder auf, aber in diesem Jahr noch in anderem Zusammenhang, denn kein Geringerer als der langjährige CCO-Bühnenaktive Michael Münch, der in diesem Jahr als Ehemann einer experimentierfreudigen Ehefrau glänzte und dafür „Standing Ovations“ vom Publikum erhielt, regierte, wie schon erwähnt, als „Prinz Michael IV von der pffiffigen Feder“ die Lahnsteiner Narren. Ihm zur Seite stand Lahno-Rhenania Silke I (Silke Lubitz), die schion seit einigen Jahren im Prinzenstab mitgewirkt hatte (auch als Bajazz) und deshalb schon jede menge Erfahrung aus dem Umfeld der Tollitäten mitgebracht hatte.

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Die beiden hatten von Beginn an alle Narren begeistert und den Saal zum beben gebracht. Nur kurze Zeit vor der Inthronisation hatte Michael Münch noch in seiner Rednerrolle auf der Bühne gestanden, ohne dass man ihm anmerkte, dass er kurz darauf in die “Prinzenrolle” wechseln würde. Er gestand später, dass er völlig nervös war bei seinem Auftritt als Ehemann, der seiner Frau als Versuchskaninchen in Sachen “Fifty Shades of Grey” dienen durfte. Aber von Aufregung war beim Prinzen Michael nichts mehr zu spüren. Er und Silke überzeugten die Sitzungsbesucher sofort und steckten diese mit ihrer Begeisterung förmlich an.

TS2016 hp 04Auch die CCO-Prinzengarde Funken Blau-Weiß war von diesem Tollitätenpaar total begeistert und geleitete den Prinzenstab und die Tollitäten während 32 Tagen sicher durch eine tolle Kampagne.

Doch das war noch lange nicht alles, was das Sitzungspublikum vom CCO erwarten durfte. Joe Mauer war bei der dritten Sitzung als geplagter Zahnarztpatient auf der Bühne („au Backe, mein Zahn!“) und erweckte bei den Sitzungsbesuchern nicht nur jede Menge Mitgefühl sondern sorgte gleichzeitig für viele Lacher.

Wirbelwind Kelly Carey, die seit vielen Jahren von Jasmin Kalb trainiert wird, ist ein Aushängeschild unseres Vereins. Sie tanzt immer wieder erfolgreich bei Turnieren mit und stand schon öfter auf dem Siegertreppchen auf Bundes- und Landesebene. Bei den Trockensitzugen zeigte sie ihren aktuellen Solotanz und sorgte für Wogen der Begeisterung.

 

 

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Für Begeisterung sorgte auch die Traditionsgarde Rot-Weiß, die mit ihrer Hexen-Show einen großartigen Tanz präsentierte, der immer wieder vom Beifall des Publikums unterbrochen wurde. Im Jahr ihres 33-jährigen Jubiläums hatten die „Rot – Weißen“ mit ihren Garden und dem Showballett sowie mit dem Männerballett „Die Knubbels“ in allen Sälen und auch beim CCO für beste Stimmung gesorgt.

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Auch was unser CCO-Elferrat in diesem Jahr als Showeinlage auf die Beine stellte, sorgte in Lahnstein noch lange für Gesprächsstoff, denn was einmal als „Pausenfüller“ für die Tellersammlung gedacht war, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem eigenständigen Programmpunkt entwickelt, der nicht mehr fehlen darf. Diesmal kam der Elferrat mit dem “Musikantenstadl” auf die Bühne. Moderiert von “Andy Borg” Sebastian Seifert glänzten Gerald Schneiders als Heino, Michael Körner als Andreas Gabalier und Karl Krämer und Markus Krapf als Maria und Margot Hellwig, die mit “Hol Rührei – hol Radio” dem Publikum das Jodeln beibrachten. Der Saal stand Kopf, das war Fassenacht pur. So war es kein Wunder, dass der Wanderpreis „Dexy’s Spaßvogel“, gestiftet von unserem Alt-Aktiven Walter Dexheimer, in diesem Jahr an den Elferrat ging.


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Manfred "Radscha" Radermacher

Nach so viel Klamauk war dann auch wieder scharfzüngiger Humor gefragt, und diesen bot einmal mehr Manfred “Radscha” Radermacher mit seinem Elften Kanal. Mit Biss und satirischen Sprüchen geleitete er das aufmerksame Publikum durch sein lokales Fernsehprogramm und übte mit diesem schon mal die Landessprache unserer neuen Partnerstadt Monte Silvano in Italien ein. Er durfte aber erst von der Bühne, nachdem er „Du bist Lohnschde“ gesungen hatte. Ein Lied, das mittlerweile den Status einer Hymne auf die Heimatstadt Lahnstein erlangt hat.

Überhaupt ist Musik und Gesang eine ganz starke Seite der CCO-Trockensitzungen. Nach einem Jahr Pause standen wieder „Benny and ´Friends“ auf der Bühne, die mit einem Medley aus Disco-Hits und Kölschen Tönen glänzten und die es sogar schafften, dass das Publikum sich von den Tischen weg bewegte und eine Polonaise bildete oder ganz einfach tanzte. An dieser Stelle muss auch die „CCO-Sitzungskapelle“ erwähnt werden: Die Band „Discover“ war für uns auch im zweiten Jahr wieder ein absoluter Glücksgriff. Die Bühneneröffnung zu den Klängen der Rockhymne “Childs Anthem” von Toto wurde ebenso live gespielt wie alle Gesangseinlagen der Büttenredner perfekt begleitet wurden.

Riesig war die Begeisterung im Saal, als das CCO mit seiner großen Tanzgarde „Die Puppen tanzen“ ließ. Monatelanges Training unter der Ägide von Lisa-Marie Nick, Tanja Sonnak und Laura Fuß hatten die 26 Tänzerinnen gerne in Kauf genommen. Tolle Kostüme (die sogar leuchteten) waren genäht worden und die Choreographie stellte hohe Ansprüche an die Mädels, die jedoch nonstop die gut 15 Minuten Dauerbelastung bestens beherrschten und Vollgas gaben.

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Auf “unseren Karl” hatte das Publikum wie immer gewartet. Er garantiert nämlich auch zu später Stunde stets besten Humor, gepaart mit trockenem Witz und Gesang. Als Prediger überzeugte er in diesem Jahr seine Gemeinde, die lautstark so manches „Halleluja“ zum Himmel schickte. Krämers Karl bot wieder Gags am laufenden Band und auch „Dieter und Inge“ und sein “Gabilein” mussten für Geschichten aus dem Leben herhalten. Mehrere Zugaben, „Sierra Madre del Sur“, Wunderkerzen und Konfettiregen beim grandiosen Finale beendeten eine sechseinhalbstündige Trockensitzung, die mal wieder zum besten gehörte, was der Karneval am Mittelrhein zu bieten hat. Dass das ganze Programm drei mal reibungslos über die Bühne ging, verdankten wir wieder unserem Literaten Thomas „Freddy“ Sauereßig der mit seinem Team (Ali Hohenbild, Alexander Groß und den Technikern um Julian Kapp) jederzeit souverän für einen ruhigen und pannenfreien Ablauf sorgte. Auch diese Arbeit belohnte das tolle Publikum stets mit großem Applaus.

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Karl Krämer


Fotoauswahl stellt keine Vollständigkeit des Programmes dar und ist keine Wertung - alle Akteure auf der Bühne begeisterten. Den vielen Akteuren vor und hinter den Kulissen gilt ein großes Danke!

Rund 300 Aktive waren am Samstag mit Elan und Lebensfreude dabei!

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Bühnenlichtshow und Kindertanzgruppen des CCO

Glückwunsch auch an Joe Mauer, der als Chauffeur unserer Kanzlerin die Lacher auf seiner Seite hatte!

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Der Nchwuchs ist mit Eifer dabei (re. auch die Kinder der NTG begeisterten mit ihrem flotten Gardetanz)

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Moritz Münch und die Junioren-CCO-Tanzgarde

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Hans-Georg und Konstantin Meier

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Die CCO-Tanzgarde und die Piratenshow der Traditionsgarde Rot Weiss

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Elferratsspektakel und unsere Deutsche Meisterin Kelly Carey

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Ex-Prinz Michael Münch und das CCO-Showballett

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seit 30 Jahren begeistert er mit seinem urwüchsigen Humor: Karl Krämer

re.:  Anja Hewer, sie rockt auf unserer CCO-Bühne, klasse

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Das CCO-Showballett

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33 Jahre ein Star des Lokalkolorits: Manfred Radscha Radermacher mit seinem 11. Kanal!

Drei große CCO-Trockensitzungen konnten restlos begeistern

 Die Stadthalle bebte bei bunter Narrenschau

 „Nicht Facebook oder Twitter – die Fassenacht hält Euch fitter!. Mit dieser Behauptung lud das Carneval Comité Oberlahnstein seine „Fans und Follower“ zur großen Trockensitzung in die Stadthalle ein. Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Motto passte, denn was hier an zwei Abenden und einem Nachmittag geboten wurde, brauchte sich nicht hinter den Angeboten im TV oder in den großen Städten zu verstecken. Aber der Reihe nach:

Mit Rockmusik von AC/DC unterlegt, schob sich der Bühnenvorhang beiseite und machte den Blick frei auf ein vom Bühnenbauerteam um Ulrich Thörmer und Gerd Schwan wieder hervorragend gestaltetes Bühnenbild, das gleich zu Beginn für Beifall sorgte.


Präsident Markus Krapf hatte sich für die Sitzungseröffnung wieder mal was tolles einfallen lassen, denn er stand als „Oma Gertrude“ auf der Bühne und wies auf das Jubiläum „25 Jahre CCO-Männerballett-Festival“ hin. Urplötzlich verwandelte er sich in ein Ballettmädchen und legte mit den zwei „Alexe“ Groß und Hohenbild einen „Pas de Trois“ auf die Bretter. Nach diesem Knaller wurde das Publikum zunächst in die Telefonwarteschleife geschickt, doch dann war es soweit: CCO-Narren, Tanzgarde und Elferrat marschierten auf die Bühne und zunächst begrüßte CCO-Vorsitzender Helmut Hohl die Narren, denn Markus Krapf wurde noch hinter der Bühne wieder zum Präsidenten verwandelt.

Rund 100 Kinder von 3 bis 14 Jahren eroberten danach mit einer grandiosen Show „auf hoher See“ die Halle und das Publikum. Die Trainerinnen Juliane Böhme, Athina Butto, Jasmin Kalb, Michaela Kohl und Melina Sonnak hatten unglaublich viel Arbeit in diese phantastische Tanzshow gesteckt, die hier gleich zu Beginn für ein Glanzlicht sorgte.

Wie immer wechselten bei den Sitzungen gekonnte Vorträge, Tanz, Show und Musik einander ab. Moritz München war seit dem letzten Jahr ins pubertierende Alter gekommen und berichtete treffend von seinen Erlebnissen mit Eltern und Geschwistern nach dem Motto „Und täglich grüßt das Pubertier“. Bei manchem Besucher wurde da Erinnerungen wach, ob als Jugendlicher oder als Eltern.

Hans-Georg und Konstantin Meier brillierten wieder als „Eule und Spiegel“ mit ihrem musikalischen Protokoll. Es wurde gerockt und auch geschockt. Denn „Horrorbilder“, die so gekonnt vorgetragen werden, verursachen Kopfkino bei den Sitzungsbesuchern. Gleichzeitig witzig und anspruchsvoll war dieser Blick auf das Weltgeschehen sicher mit das Beste, was derzeit an solchen Vorträgen auf den Fastnachtsbühnen zu sehen ist. Und dass bei einem Protokoll eine Zugabe gefordert wurde, spricht wohl für sich.

„Die Geister die ich rief, werd ich nicht mehr los!“ Dieser Spruch stimmt nicht, denn Michael Münch überzeugte als „Ghost-Buster“ mit gekonnter Wortakrobatik und stellte unter Beweis, dass sich auch in Lahnstein böse Geister vertreiben lassen. Der Prinz 2016 zeigte einmal mehr, dass man Ulk und Klamauk auch anspruchsvoll verpacken kann. Seine Art des karnevalistischen Vortrags ist und bleibt einmalig.

Auch Joe Mauer schlüpft jedes Jahr in eine neue Rolle. Diesmal betrat er als Fahrer von Bundeskanzlerin Merkel die Bühne und erzählt von seinen Erlebnissen mit „Angie“, die selbst nicht die Sitzung besuchen konnte, weil die Kindersicherung klemmte. Aber gegen Ende der rede kam die Kanzlerin dann doch noch leibhaftig ans Mikrofon, die Hände zur Kanzlerinnenraute gefaltet. Joe Mauer brachte mit dieser Wandlungsfähigkeit mal wieder sein Publikum zum Staunen.

Der CCO-Elferrat ist inzwischen zum Alleinstellungsmerkmal in der Fassenacht geworden, denn seine Show, die er während er „Tellersammlung“ präsentiert, ist ein echter Höhepunkt der Trockensitzung. Kaum jemand verlässt den Saal. Die „Edel“ an der Toilette hat kaum was zu tun, denn keiner will sich diese Show entgehen lassen. In diesem Jahr war „Disco“ mit „Ilja Richter“ angesagt. Stars wie „Boney M“, „Tony Chrsitie“ oder „Baccara“ gaben sich bei „Licht aus – Spot an!“ die Klinke in die Hand. Aber die Musik war Live, der Gesang war echt und das Publikum tobte. An dieser Stelle wurde einmal mehr bewußt, wie hervorragend die Liveband „Discover“ die Trockensitzung begleitet und musikalisch aufwertet. Immer hellwach und mit Einfühlungsvermögen für die Bühnenaktive ist diese Band seit einigen Jahren ein Garant für gutes Gelingen der Trockensitzung.

„Huhuu!“ Wenn dieser Ruf erschallt, dann ist „Die Tussi vom Westerwald nicht weit. Anja Hewer ist seit Jahren Dauergast bei den CCO-Trockensitzungen und durfte auch in diesem Jahr nicht fehlen. Im rosa Outfit, Stöckelschuhen mit Absätzen, die auch als Körperverletzung durchgingen, schwang sie sich durch den Saal bis auf die Bühne und hatte ihr Publikum sofort im Griff. Da flossen die Lachtränen in Strömen und als sie am Ende ihrer Berichte mit der Männerwelt das Publikum noch musikalisch mit auf die Reise nach „Amsterdam“ nahm, gab‘s im Publikum kein Halten mehr.

Schon zum 33. Mal betrat Manfred „Radscha“ Radermacher im Clownskostüm die Bühne um das Neueste aus dem „Elften Kanal“ zu berichten. Kabarettistisch geprägte Spitzen über das Lahnsteiner Stadtgeschehen, gepaart mit Witz und Wahrheit sind eine Mischung, die das Trockensitzungspublikum liebt. Auch wenn die Sitzungsbesucher hier zum Mitdenken angeregt werden, sind sie doch spätestens bei der Stammtisch-Hitparade soweit, dass sie singtauglich sind. „Du bist Lohnschde“ ist inzwischen ein Kultlied, dessen Text beim Rudelsingen nicht eingeblendet werden muss, weil das Publikum ihn bereits auswendig kennt. „Radscha“ hatte aber auch noch ein Lied über 20 Millionen Landesmittel und Landrat Frank Puchtler („Der immer lacht“) im Gepäck und bot auch noch gemeinsam mit Hans-Georg Meier an der Ukulele einen gefühlvollen Song über die „Lohnschdener Mädcher“.

Aber „Radscha“ ist ja beim CCO nicht nur mit dem Elften Kanal aktiv, sondern auch als Leiter des Männerballett-Festivals, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feierte. Sein kongenialer Bühnenpartner, Ehrenelferratspräsident Wilfried Röllig, der ebenso lange gemeinsam mit ihm das Festival moderiert, bekam deshalb im Rahmen der zweiten Trockensitzung den CCO-Heinz, die von Familie Münch alljährlich gestiftete Bronzefigur für besondere Leistungen überreicht.

Karl Krämer ist längst ein echter Star auf allen Bühnen Lahnsteins und Umgebung. Sein schauspielerisches und komödiantisches Talent trägt ihn zu seinem Publikum auch außerhalb des Karnevals. Aber wenn er bei den Trockensitzungen die Fleischworscht auspackt und als Lohnschdener Jung unterwegs ist, dann sind die Menschen restlos begeistert. Kaum zu glauben, dass er schon seit drei Jahrzehnten in Sachen bester Unterhaltung „bei de Leut“ ist. Grund genug, auch mal zurückzuschauen und gemeinsam mit dem Publikum die größten Hits aus dreißig Jahren Krämersch Karl zu singen. Zuvor jedoch schoss er ein närrisch-komödiantisches Feuerwerk ab, das für Lachtränen sorgte. Ohne Zugaben kommt Karl nie von der Bühne, aber nach mehr als sechs Stunden Trockensitzung bleiben die Besucher noch gerne etwas länger in der Halle, um „Ihren Karl“ zu erleben.

Auch tänzerisch waren die CCO-Sitzungen absolute Spitzenklasse. Dank eigener Kräfte und auch dank befreundeter Vereine war ständig Bewegung auf der Bühne. Die närrische Turmgarde hatte „das große Besteck“ aufgefahren und überzeugte mit ihrem Trommlerkorps und mit einem tollen Gardetanz mit zwei perfekten Solisten, so z. B. Ronja Hömberger mit einer akrobatischen Robskipping-Einlage das Publikum Auch nach 37 Jahren ist die NTG eine unverzichtbare Säule in der Lahnsteiner Fassenacht.

Die Traditionsgarde Rot-Weiß brachte mit ihren „verfluchten Piraten“ die Halle zum toben. Was die 28 Jungen, Mädchen, Männer und Frauen hier tänzerisch boten , war Emotion, tolle Choreographie, Spaß und Humor, kurz: Beste Unterhaltung. Dieses Showballett ist innerhalb und außerhalb Lahnsteins aus guten Gründen viel unterwegs und sorgt überall für Beifallsstürme, aber bei den Trockensitzungen haben die „Rot-Weißen“ auch noch eine tolle Heimspielatmosphäre.

„Die Nummer ein im Land sind wir“, sang Markus Krapf voller stolz, nachdem das CCO-Solomariechen Kelly Carey die Bühne gerockt hatte. Kelly hatte im Dezember 2016 dank der Trainerin Jennifer Brücher in Lohmar den Meistertitel ans Rhein-Lahn-Eck geholt und ist als amtierende Deutsche Meisterin im Solotanz natürlich der Stolz des CCO. Die „Dancing Queen“ ließ mit ihren gewagten Sprüngen das Publikum so manches Mal die Luft anhalten.

Karnevalistischer Gardetanz ist eine der großen Stärken beim CCO. In diesem Jahr boten die Junioren, die von Tanja Sonnak und Laura Fuß trainiert werden, einen furiosen Tanz auf die Bühne, der frenetisch bejubelt wurde. Und die Seniorengarde (es klingt älter als es ist) bot wieder mit 14 Mädels ein tolles Bild und zeigte eine grandiose tänzerische Leistung. Die Trainerinnen Jasmin Kalb und Michaela Kohl konnten stolz auf diesen hervorragenden Tanz sein, der während der Kampagne auch außerhalb der Stadtgranzen das Publikum begeisterte.

War‘s das jetzt? Nein, keineswegs, denn das Showballett des CCO setzte ein optisches Highlight zu später Stunde. Mit Zauberei und tollen Effekten, tänzerisch anspruchsvoll und auch musikalisch perfekt inszeniert war diese Tanzshow mehr als der Titel „A Kind Of Magic“ versprochen hatte. Tolle Kostüme mit viel Lichterglanz versetzten das Publikum auf große Showbühnen wie dem Friedrichstadtpalast und verzauberten regelrecht das Publikum. Die Trainerinnen Lisa Maria Nick, Tanja Sonnak und Laura Fuß hatten ihre Ideen hervorragend umgesetzt.

Aber eine Trockensitzung wäre keine Trockensitzung, wenn nicht auch Lahnsteins Tollitäten ein fester Bestandteil des Programms wären. Prinz Dirk I von Blitz und Funken und Lahno-Rhenania Anna I zogen mit ihrem Gefolge stets unter lautstarkem Beifall in die Stadthalle ein und feierten mit „Echten Freunden“ die Lohnschdener Fassenacht. Die Prinzengarde Funken Blau-Weiß die in ihrem 60-jährigen Jubiläumsjahr mit Dirk Ely, ihrem General und diesjährigen Lahnsteiner Prinzen alles nach vorne warf, was die blau-weiße Uniform trug, geleitete ihren Chef in doppelter Hinsicht zu allen Terminen und sorgte überall für ein sauberes Bild und phantastische Auftritte.

Dass die drei großen Trockensitzungen die rund 2000 Besucher wieder begeistern konnten war das Ergebnis monatelanger Arbeit von über 300 aktiven CCO-lern aus drei Generationen. Souverän von Elferratspräsident Markus Krapf geleitet und mit sicherer Hand von Literat Freddy Sauereßig und seinem Team hinter und auf der Bühne gesteuert, akustisch und optisch bestens von Julian Kapp und seinen Technikern in Szene gesetzt, waren die Sitzungen einmal mehr die karnevalistischen Höhepunkte, auf die das ganze CCO sehr stolz sein kann.


Rhein-Lahn-Zeitung vom 11. Januar 2016

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Trockensitzung lässt die Lachtränen kullern...

so die Headline der Rhein-Lahn-Zeitung am Montagmorgen nach dem Prremierenwochenende.

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