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Trockensitzungen

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  Foto-Eindrücke unserer Trockensitzugen 2019

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Fassenacht mit Herz und Sinn - beim CCO ist alles drin...

Getreu seinem Sessions- Motto feierte das CCO seine Trockensitzungen - ein Dank gilt allen Aktueren, die vor und hinter der Bühne dafür sorgten, dass das Publikum ein Feuerwerk der Narretei erleben darf.

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Pressebericht Rhein-Lahn-Zeitung vom 15.01.2018

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Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr hatten sich die Verantwortlichen beim CCO dazu entschlossen, den Vorverkauf für die drei großen Trockensitzungen wieder im Rahmen einer Vorverkaufsparty zu organisieren. Schon am Nachmittag standen Menschentrauben vor dem Pfarrzentrum am Europaplatz. Bevor CCO-Vorsitzender Helmut Hohl den Startschuss für die Öffnung der Verkaufsschalter geben konnte, hatten die Wartenden reichlich Gelegenheit bei guter Musik und einer Auswahl an kalten und heißen Getränken auf ihre Karten zu warten. Schnell waren alle Interessenten zufriedengestellt.
Anschließend gingen die restlichen Karten an die Vorverkaufsstelle, die Wäscherei „Glatt und sauber“ in der Adolfstraße 96. Hier kann man noch Karten für alle drei Trockensitzungen erwerben, die sicher auch als Weihnachtsgeschenk gerne genommen werden.  Geöffnet ist der Vorverkauf von Montag bis Freitag, von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr.

Die Sitzungstermine sind:

Samstag 2. Februar 2019, 19 Uhr, Stadthalle

Samstag, 9. Februar 2019, 19 Uhr, Stadthalle

Sonntag, 17.Februar 2019, 14 Uhr, Stadthalle

Die Karten für das Männerballettfestival (Termin 15. Februar 2019) werden am Montag, den 7. Januar 2019 von 17.15 Uhr bis 19 Uhr im Winzerhaus verkauft.

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Fotoauswahl stellt keine Vollständigkeit des Programmes dar und ist keine Wertung - alle Akteure auf der Bühne begeisterten. Den vielen Akteuren vor und hinter den Kulissen gilt ein großes Danke!

Rund 300 Aktive waren am Samstag mit Elan und Lebensfreude dabei!

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Bühnenlichtshow und Kindertanzgruppen des CCO

Glückwunsch auch an Joe Mauer, der als Chauffeur unserer Kanzlerin die Lacher auf seiner Seite hatte!

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Der Nchwuchs ist mit Eifer dabei (re. auch die Kinder der NTG begeisterten mit ihrem flotten Gardetanz)

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Moritz Münch und die Junioren-CCO-Tanzgarde

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Hans-Georg und Konstantin Meier

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Die CCO-Tanzgarde und die Piratenshow der Traditionsgarde Rot Weiss

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Elferratsspektakel und unsere Deutsche Meisterin Kelly Carey

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Ex-Prinz Michael Münch und das CCO-Showballett

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seit 30 Jahren begeistert er mit seinem urwüchsigen Humor: Karl Krämer

re.:  Anja Hewer, sie rockt auf unserer CCO-Bühne, klasse

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Das CCO-Showballett

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33 Jahre ein Star des Lokalkolorits: Manfred Radscha Radermacher mit seinem 11. Kanal!

Drei große CCO-Trockensitzungen konnten restlos begeistern

 Die Stadthalle bebte bei bunter Narrenschau

 „Nicht Facebook oder Twitter – die Fassenacht hält Euch fitter!. Mit dieser Behauptung lud das Carneval Comité Oberlahnstein seine „Fans und Follower“ zur großen Trockensitzung in die Stadthalle ein. Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Motto passte, denn was hier an zwei Abenden und einem Nachmittag geboten wurde, brauchte sich nicht hinter den Angeboten im TV oder in den großen Städten zu verstecken. Aber der Reihe nach:

Mit Rockmusik von AC/DC unterlegt, schob sich der Bühnenvorhang beiseite und machte den Blick frei auf ein vom Bühnenbauerteam um Ulrich Thörmer und Gerd Schwan wieder hervorragend gestaltetes Bühnenbild, das gleich zu Beginn für Beifall sorgte.


Präsident Markus Krapf hatte sich für die Sitzungseröffnung wieder mal was tolles einfallen lassen, denn er stand als „Oma Gertrude“ auf der Bühne und wies auf das Jubiläum „25 Jahre CCO-Männerballett-Festival“ hin. Urplötzlich verwandelte er sich in ein Ballettmädchen und legte mit den zwei „Alexe“ Groß und Hohenbild einen „Pas de Trois“ auf die Bretter. Nach diesem Knaller wurde das Publikum zunächst in die Telefonwarteschleife geschickt, doch dann war es soweit: CCO-Narren, Tanzgarde und Elferrat marschierten auf die Bühne und zunächst begrüßte CCO-Vorsitzender Helmut Hohl die Narren, denn Markus Krapf wurde noch hinter der Bühne wieder zum Präsidenten verwandelt.

Rund 100 Kinder von 3 bis 14 Jahren eroberten danach mit einer grandiosen Show „auf hoher See“ die Halle und das Publikum. Die Trainerinnen Juliane Böhme, Athina Butto, Jasmin Kalb, Michaela Kohl und Melina Sonnak hatten unglaublich viel Arbeit in diese phantastische Tanzshow gesteckt, die hier gleich zu Beginn für ein Glanzlicht sorgte.

Wie immer wechselten bei den Sitzungen gekonnte Vorträge, Tanz, Show und Musik einander ab. Moritz München war seit dem letzten Jahr ins pubertierende Alter gekommen und berichtete treffend von seinen Erlebnissen mit Eltern und Geschwistern nach dem Motto „Und täglich grüßt das Pubertier“. Bei manchem Besucher wurde da Erinnerungen wach, ob als Jugendlicher oder als Eltern.

Hans-Georg und Konstantin Meier brillierten wieder als „Eule und Spiegel“ mit ihrem musikalischen Protokoll. Es wurde gerockt und auch geschockt. Denn „Horrorbilder“, die so gekonnt vorgetragen werden, verursachen Kopfkino bei den Sitzungsbesuchern. Gleichzeitig witzig und anspruchsvoll war dieser Blick auf das Weltgeschehen sicher mit das Beste, was derzeit an solchen Vorträgen auf den Fastnachtsbühnen zu sehen ist. Und dass bei einem Protokoll eine Zugabe gefordert wurde, spricht wohl für sich.

„Die Geister die ich rief, werd ich nicht mehr los!“ Dieser Spruch stimmt nicht, denn Michael Münch überzeugte als „Ghost-Buster“ mit gekonnter Wortakrobatik und stellte unter Beweis, dass sich auch in Lahnstein böse Geister vertreiben lassen. Der Prinz 2016 zeigte einmal mehr, dass man Ulk und Klamauk auch anspruchsvoll verpacken kann. Seine Art des karnevalistischen Vortrags ist und bleibt einmalig.

Auch Joe Mauer schlüpft jedes Jahr in eine neue Rolle. Diesmal betrat er als Fahrer von Bundeskanzlerin Merkel die Bühne und erzählt von seinen Erlebnissen mit „Angie“, die selbst nicht die Sitzung besuchen konnte, weil die Kindersicherung klemmte. Aber gegen Ende der rede kam die Kanzlerin dann doch noch leibhaftig ans Mikrofon, die Hände zur Kanzlerinnenraute gefaltet. Joe Mauer brachte mit dieser Wandlungsfähigkeit mal wieder sein Publikum zum Staunen.

Der CCO-Elferrat ist inzwischen zum Alleinstellungsmerkmal in der Fassenacht geworden, denn seine Show, die er während er „Tellersammlung“ präsentiert, ist ein echter Höhepunkt der Trockensitzung. Kaum jemand verlässt den Saal. Die „Edel“ an der Toilette hat kaum was zu tun, denn keiner will sich diese Show entgehen lassen. In diesem Jahr war „Disco“ mit „Ilja Richter“ angesagt. Stars wie „Boney M“, „Tony Chrsitie“ oder „Baccara“ gaben sich bei „Licht aus – Spot an!“ die Klinke in die Hand. Aber die Musik war Live, der Gesang war echt und das Publikum tobte. An dieser Stelle wurde einmal mehr bewußt, wie hervorragend die Liveband „Discover“ die Trockensitzung begleitet und musikalisch aufwertet. Immer hellwach und mit Einfühlungsvermögen für die Bühnenaktive ist diese Band seit einigen Jahren ein Garant für gutes Gelingen der Trockensitzung.

„Huhuu!“ Wenn dieser Ruf erschallt, dann ist „Die Tussi vom Westerwald nicht weit. Anja Hewer ist seit Jahren Dauergast bei den CCO-Trockensitzungen und durfte auch in diesem Jahr nicht fehlen. Im rosa Outfit, Stöckelschuhen mit Absätzen, die auch als Körperverletzung durchgingen, schwang sie sich durch den Saal bis auf die Bühne und hatte ihr Publikum sofort im Griff. Da flossen die Lachtränen in Strömen und als sie am Ende ihrer Berichte mit der Männerwelt das Publikum noch musikalisch mit auf die Reise nach „Amsterdam“ nahm, gab‘s im Publikum kein Halten mehr.

Schon zum 33. Mal betrat Manfred „Radscha“ Radermacher im Clownskostüm die Bühne um das Neueste aus dem „Elften Kanal“ zu berichten. Kabarettistisch geprägte Spitzen über das Lahnsteiner Stadtgeschehen, gepaart mit Witz und Wahrheit sind eine Mischung, die das Trockensitzungspublikum liebt. Auch wenn die Sitzungsbesucher hier zum Mitdenken angeregt werden, sind sie doch spätestens bei der Stammtisch-Hitparade soweit, dass sie singtauglich sind. „Du bist Lohnschde“ ist inzwischen ein Kultlied, dessen Text beim Rudelsingen nicht eingeblendet werden muss, weil das Publikum ihn bereits auswendig kennt. „Radscha“ hatte aber auch noch ein Lied über 20 Millionen Landesmittel und Landrat Frank Puchtler („Der immer lacht“) im Gepäck und bot auch noch gemeinsam mit Hans-Georg Meier an der Ukulele einen gefühlvollen Song über die „Lohnschdener Mädcher“.

Aber „Radscha“ ist ja beim CCO nicht nur mit dem Elften Kanal aktiv, sondern auch als Leiter des Männerballett-Festivals, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feierte. Sein kongenialer Bühnenpartner, Ehrenelferratspräsident Wilfried Röllig, der ebenso lange gemeinsam mit ihm das Festival moderiert, bekam deshalb im Rahmen der zweiten Trockensitzung den CCO-Heinz, die von Familie Münch alljährlich gestiftete Bronzefigur für besondere Leistungen überreicht.

Karl Krämer ist längst ein echter Star auf allen Bühnen Lahnsteins und Umgebung. Sein schauspielerisches und komödiantisches Talent trägt ihn zu seinem Publikum auch außerhalb des Karnevals. Aber wenn er bei den Trockensitzungen die Fleischworscht auspackt und als Lohnschdener Jung unterwegs ist, dann sind die Menschen restlos begeistert. Kaum zu glauben, dass er schon seit drei Jahrzehnten in Sachen bester Unterhaltung „bei de Leut“ ist. Grund genug, auch mal zurückzuschauen und gemeinsam mit dem Publikum die größten Hits aus dreißig Jahren Krämersch Karl zu singen. Zuvor jedoch schoss er ein närrisch-komödiantisches Feuerwerk ab, das für Lachtränen sorgte. Ohne Zugaben kommt Karl nie von der Bühne, aber nach mehr als sechs Stunden Trockensitzung bleiben die Besucher noch gerne etwas länger in der Halle, um „Ihren Karl“ zu erleben.

Auch tänzerisch waren die CCO-Sitzungen absolute Spitzenklasse. Dank eigener Kräfte und auch dank befreundeter Vereine war ständig Bewegung auf der Bühne. Die närrische Turmgarde hatte „das große Besteck“ aufgefahren und überzeugte mit ihrem Trommlerkorps und mit einem tollen Gardetanz mit zwei perfekten Solisten, so z. B. Ronja Hömberger mit einer akrobatischen Robskipping-Einlage das Publikum Auch nach 37 Jahren ist die NTG eine unverzichtbare Säule in der Lahnsteiner Fassenacht.

Die Traditionsgarde Rot-Weiß brachte mit ihren „verfluchten Piraten“ die Halle zum toben. Was die 28 Jungen, Mädchen, Männer und Frauen hier tänzerisch boten , war Emotion, tolle Choreographie, Spaß und Humor, kurz: Beste Unterhaltung. Dieses Showballett ist innerhalb und außerhalb Lahnsteins aus guten Gründen viel unterwegs und sorgt überall für Beifallsstürme, aber bei den Trockensitzungen haben die „Rot-Weißen“ auch noch eine tolle Heimspielatmosphäre.

„Die Nummer ein im Land sind wir“, sang Markus Krapf voller stolz, nachdem das CCO-Solomariechen Kelly Carey die Bühne gerockt hatte. Kelly hatte im Dezember 2016 dank der Trainerin Jennifer Brücher in Lohmar den Meistertitel ans Rhein-Lahn-Eck geholt und ist als amtierende Deutsche Meisterin im Solotanz natürlich der Stolz des CCO. Die „Dancing Queen“ ließ mit ihren gewagten Sprüngen das Publikum so manches Mal die Luft anhalten.

Karnevalistischer Gardetanz ist eine der großen Stärken beim CCO. In diesem Jahr boten die Junioren, die von Tanja Sonnak und Laura Fuß trainiert werden, einen furiosen Tanz auf die Bühne, der frenetisch bejubelt wurde. Und die Seniorengarde (es klingt älter als es ist) bot wieder mit 14 Mädels ein tolles Bild und zeigte eine grandiose tänzerische Leistung. Die Trainerinnen Jasmin Kalb und Michaela Kohl konnten stolz auf diesen hervorragenden Tanz sein, der während der Kampagne auch außerhalb der Stadtgranzen das Publikum begeisterte.

War‘s das jetzt? Nein, keineswegs, denn das Showballett des CCO setzte ein optisches Highlight zu später Stunde. Mit Zauberei und tollen Effekten, tänzerisch anspruchsvoll und auch musikalisch perfekt inszeniert war diese Tanzshow mehr als der Titel „A Kind Of Magic“ versprochen hatte. Tolle Kostüme mit viel Lichterglanz versetzten das Publikum auf große Showbühnen wie dem Friedrichstadtpalast und verzauberten regelrecht das Publikum. Die Trainerinnen Lisa Maria Nick, Tanja Sonnak und Laura Fuß hatten ihre Ideen hervorragend umgesetzt.

Aber eine Trockensitzung wäre keine Trockensitzung, wenn nicht auch Lahnsteins Tollitäten ein fester Bestandteil des Programms wären. Prinz Dirk I von Blitz und Funken und Lahno-Rhenania Anna I zogen mit ihrem Gefolge stets unter lautstarkem Beifall in die Stadthalle ein und feierten mit „Echten Freunden“ die Lohnschdener Fassenacht. Die Prinzengarde Funken Blau-Weiß die in ihrem 60-jährigen Jubiläumsjahr mit Dirk Ely, ihrem General und diesjährigen Lahnsteiner Prinzen alles nach vorne warf, was die blau-weiße Uniform trug, geleitete ihren Chef in doppelter Hinsicht zu allen Terminen und sorgte überall für ein sauberes Bild und phantastische Auftritte.

Dass die drei großen Trockensitzungen die rund 2000 Besucher wieder begeistern konnten war das Ergebnis monatelanger Arbeit von über 300 aktiven CCO-lern aus drei Generationen. Souverän von Elferratspräsident Markus Krapf geleitet und mit sicherer Hand von Literat Freddy Sauereßig und seinem Team hinter und auf der Bühne gesteuert, akustisch und optisch bestens von Julian Kapp und seinen Technikern in Szene gesetzt, waren die Sitzungen einmal mehr die karnevalistischen Höhepunkte, auf die das ganze CCO sehr stolz sein kann.


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