Unsere Aktivengruppe „PiCCOlos“ wurde im Herbst 1997 von CCO’lern aus der Taufe gehoben, um auch den vielen Hintergrund-Aktiven und/oder ehemaligen Uniformierten eine Gemeinschaft in der CCO-Familie zu geben. Dieser Kreis ist aus der Aktivenschaft unseres Vereins nicht mehr wegzudenken. Was wäre das CCO ohne seine vielen aktiven Mitglieder. Nur ihr ehrenamtliches Engagement macht den Verein lebendig und gibt ihm ein Gesicht. Die Piccolos helfen als Allround-Einsatzgruppe, wo es nur geht. Sie sind die „Arbeitsbienen“ des CCO.

Aus einem Interview in der Narrnekappe (Vereinszeitung CCO, 2017-06): „Eva hatte einst die Idee, die Piccolos zu gründen“, erinnert sich Birgit Seifert, die alle nur unter dem Namen Biggi kennen. Sie ist die „Chefin“ der Piccolos, Gattin von Ex-Prinz Sebastian und neben Eva und Vera Bonn einziges noch aktives Gründungsmitglied. Biggi verwaltet die Kasse, kümmert sich um Lagerhaltung und Bestandaufnahme und pflegt ansonsten ein sehr demokratisches mit­einander. „Also ne richtige Chefin bin ich eigentlich nicht, bei uns leistet jeder seinen Beitrag,“ sagt sie.

Wie kam es zum Namen? Die Gruppe war erstmals im Rosenmontagszug 1998 aktiv. Daraus formte sich mehr und mehr der Aktivenkreis. Der Name Piccolos kam durch die Wortspielerei mit den Buchstaben „CCO“. Und dann war ja die Gruppe auch sehr klein. Der Name war dann rasch gefunden. Regelmäßige Treffen wurden einberufen und jetzt fehlte nur noch die „offizielle Gründung“. Hierzu wurde festlich eingeladen. Als man sich einst in den Abendstunden des 7. Oktobers 1999  am Fastnachtsbrunnen auf dem Jupp-Bodenstein-Platz traf, um den historischen Akt der Gründung mit „Fastnachtswasser“ zu vollziehen, gab es für jeden Anwesenden einen kleinen Piccolo mit einem Sonderetikett. Hierauf war zu lesen:  „7.10.1999, am Fastnachtsbrunnen um 11 Minuten vor 20 Uhr. Dieser Sekt darf erst beim 11-jährigen Jubiläum im Jahre 2008 an gleicher Stelle in gemeinsamer närrischer Runde geöffnet werden“. Dies taten sie dann . Ob’s geschmeckt hat ist nicht bekannt, aber man stoß symbolisch mit allen mitgebrachten Piccolos (!) auf das närrische Bestehen an.

Neben den Aufgaben wie CCO-Shop, Jahrbuchverkauf und Kassenbe­setzungen bei unseren Veranstaltungen, sind sie für alle CCO-Eventaufgaben jederzeit ansprechbar. So werden z.B. u.a. neben vielen weiteren CCO’lern von ihnen in den Morgenstunden die drei Trockensitzungen bestückt. Birgit Seifert  übernahm das Staffelholz von Stefani Unkelbach, die  viele Jahre sich um die Gruppe kümmerte und sehr engagiert und kreativ an der Gründung und späteren Aufbau der Gruppe beteiligt war. Auch die Leitung und Organisation des CCO-Shop hat sie seit nunmehr 11 Jahren inne; Pia Purr hatte dies viele Jahre zuvor souverän in ihrer Verantwortung und übergab 2008 den CCO-Shop an Biggy. In der Gruppe hilft jeder jedem. Auch außerhalb der Kampagne ist das soziale Miteinander von Bedeutung. Ob Stammtische oder Ausflüge oder auch mal einige Jahre mit einer Teilnahme an der Schlauch­bootregatta der Lehner Kirmes – hier  freute man sich schon, wenn man ins Ziel kam… einmal fuhren sie doch in Schlangenlinien über die Strecke, was weniger an Getränken lag, als an der nicht ganz so ausgereiften Kraftumsetzung beim Paddeln. Über diese witzige Situation lachen sie noch heute. 2008 feierten sie ihren 11. Geburtstag und ihr Verein schenkte ihnen eine Auszeichnung: das CCO-Heinze­männ­chen, die höchste Vereinsauszeichnung. Ein Dankeschön für ihr Engagement. Darüber freuten sie sich alle sehr.

Die Piccolos bereichern seit Anbeginn ihres Bestehens unseren Rosenmontagszug mit einer schönen Fußgruppe. Auch bei der Kappenfahrt sind sie mit Kind und Kegel dabei.

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