2021: neue Veranstaltungsform und Solidaritäts-Pin

„Cinema Carnevalis“
CCO bietet karnevalistische Theatersitzung

Neues Veranstaltungsformat in Zeiten von Corona:

Noch nie hat eine Situation die Menschheit so verunsichert wie das Corona-Virus. Die Pandemie beherrscht das Leben der Menschen nun schon seit über einem halben Jahr. Unter Corona-Bedingungen leben heißt zurzeit in Deutschland: Abstand halten, Hygieneregeln beachten und Mund-Nasenschutz tragen. Auch nach einigen Lockerungen bleiben große Veranstaltungen verboten und es zeichnet sich ab, dass Karneval, so wie wir ihn kennen, im kommenden Jahr wohl erst mal nicht gefeiert werden kann.

Karnevalsvereine in ganz Deutschland sind dabei, zu überlegen ob und wie Karneval trotz Corona gefeiert werden kann. Auch beim Carneval Comité Oberlahnstein (CCO) rauchen seit Wochen die Köpfe beim Vorstand und in der eigens gegründeten Arbeitsgruppe um den Vorsitzenden Helmut Hohl und seine „Vize“ Eva Bonn sowie Elferratspräsident Markus Krapf. So wurde ein „Plan B“ entwickelt, der jetzt in ein neues Veranstaltungskonzept mündet. Das Schlüsselwort lautet „Cinema Carnevalis“. Klingt etwas seltsam, ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil.„Ob Piccolos, Tanzgarde, Elferrat, Sitzungspräsident, CCO-Narren, Vorstand oder Wagenbauer – unsere rund 300 Aktiven beim CCO, die seit Monaten nicht wussten, wie es während und nach Corona mit dem närrischen Brauchtum weitergehen soll, brauchten endlich wieder ein gemeinsames Ziel, für das alle arbeiten und trainieren“, sagt Eva Bonn. „Und wir glauben, mit „Cinema Carnevalis“ ein Format gefunden zu haben, das alle begeistert.“ Erste Reaktionen aus der Aktivenschaft zeigen, dass sie damit richtig liegt.

Helmut Hohl erläutert die Entstehung des „Cinema Carnevalis Projekts“ wie folgt: „Dass wir keine Trockensitzungen in der gewohnten Form anbieten werden können, ist wohl jedem klar, und es wird 2021 auch kein Tollitätenpaar in Lahnstein geben, weil auch der Straßenkarneval mit den großen Umzügen wegen der gebotenen Abstandsregeln nicht durchgeführt werden kann. Auch das CCO-Männerballett-Festival und die Kinderparty können aus diesem Grund nicht stattfinden.“ Und Eva Bonn ergänzt: „Dass wir uns auch dazu entschieden haben, unter diesen Umständen keine Tollitäten zu proklamieren, zum ersten Mal seit 1935 in unserer Vereinsgeschichte, ist uns sehr schwer gefallen und die Entscheidung erfolgte in gemeinsamer Absprache mit den Betroffenen, die bereits in den Startlöchern standen. Es war hier quasi schon alles vorbereitet, um theoretisch in wenigen Wochen die bereits terminierten Fototermine wahrzunehmen.“  

Das sollte aber keineswegs bedeuten, dass jedwede Form von Karnevalsveranstaltungen im kommenden Jahr nicht möglich wird, denn immerhin hat die Landesregierung Saalveranstaltungen  mit aktuell bis zu 250 Personen und unter bestimmten Hygiene- und Abstandsregeln erlaubt. Also wurde das CCO kreativ, und herausgekommen ist mit „Cinema Carnevalis“ eine  karnevalistische Theatersitzung. Und die hat es durchaus in sich, denn sie ist eine Mischung  aus virtuell dargebotenen  Einspielfilmen aus  den einzelnen Aktivengruppen des CCO und Live-Auftritten. „Alles was bis dahin „live“ möglich  ist, soll  auch so rüberkommen“ sagt Elferratspräsident Markus Krapf. Die Redner aus den Trockensitzungen werden also in jedem Fall auf der Bühne stehen. Gardetänze, Showballett und alle  anderen Darbietungen, bei denen viele Menschen  aktiv sind, werden in Form von Einspielfilmen  über die Gro0ßbildleinwand  zu sehen sein. Verpackt wird „Cinema Carnevalis“ in eine Handlung,  in der Markus Krapf als Moderator zwischen Leinwand und Bühne hin- und herspringt. Mit Matteo Müller, einem Lahnsteiner Jungunternehmer, der mit  seinem  „Cinclip-Studio“ schon einige Filmpreise und Auszeichnungen abgeräumt hat, wurde genau der richtige Partner gefunden, um die filmischen Teile von „Cinema Carnevalis“ professionell „in den Kasten“ zu bringen. Die  Dreharbeiten haben schon begonnen. „Wir betreten mit diesem Projekt karnevalistisches Neuland“, so Markus Krapf,“aber die Begeisterung bei den einzelnen Aktivengruppen,  die wir mit dem Filmteam nach und nach besuchen werden, ist jetzt schon so groß und es gibt so  viele  tolle Ideen, wie wir die Aktivitäten beim CCO rüberbringen können, dass ich sicher bin, dass wir mit diesem Format  einen  Volltreffer landen können.“

Das Sessionsmotto 2021 lautet „Zusammen sind wir Heimat“ (wir berichteten). Und genau dies wird auch mit dem Projekt „Cinema Carnevalis“ zum Ausdruck kommen. Und so hoffen die CCO-Aktiven, dass ihre Arbeit mit guten Besucherzahlen  belohnt wird. Wann der Vorverkauf startet, wird nach der Jahreshauptversammlung,die am 1. Oktober stattfindet, bekanntgegeben. Dargeboten wird „Cinema Carnevalis“ an den bekannten Sitzungsterminen am 16., 23. und 31. Januar im Großen Saal der Lahnsteiner Stadthalle, so der Plan.

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Helmut Hohl Eva Bonn und Markus Krapf präsentierten am CCO-Vereinsheim das neue Veranstaltungsformat des CCO die karnevalistische Theatersitzung „Cinema Carnevalis“.


Das CCO hat ein Herz für die Heimat Lahnstein

Solidaritäts-Pin setzt ein Zeichen für den Karneval am Rhein-Lahn-Eck

Das Carneval Comité Oberlahnstein (CCO) will auch im kommenden Jahr Flagge zeigen, auch wenn die Corona-Krise die Ereignisse überschattet. Wie, das wollen die Karnevalisten in nächster Zeit bekanntgeben. Nach dem Motto „Zusammen sind wir Heimat“ soll die Fassenacht am Rhein-Lahn-Eck auf jeden Fall im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten gefeiert werden können. Die Solidarität zum CCO ist jetzt schon spürbar, vor allem im Verein selbst sind alle Gruppierungen hoch motiviert, um im Jahr 2021 ein Angebot an die Bevölkerung bereithalten zu können.

Mit dem neuen Solidaritäts-Pin wird jetzt auch ein Zeichen nach außen gesetzt. Der goldene Ansteck-Pin, der wieder von Eva Bonn kreiert wurde, ist ab sofort zum Preis von 3,00 Euro in der Wäscherei Glatt & Sauber, Adolfstraße 60, bei Bürotechnik Jachmich Mittelstraße / Ecke Frühmesserstraße, im Winzerhaus, Burgstraße, Foto Pott, Marittas Hairflair und bei mehreren Vorstandsmitgliedern des CCO erhältlich.

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Foto: CCO-Vorsitzender Helmut Hohl, die zweite Vorsitzende Eva Bonn und Elferratspräsident Markus Krapf präsentierten im CCO-Vereinsheim den Solidaritäts-Pin und das Sessionsmotto für die Kampagne 2021

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